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Vectorworks ist ein CAD Programm für die Bauwerksdatenmodellierung (BIM – Buildung Information Modelling). 3D-Modelle lassen sich aus 2D Modellen erstellen, die Daten ihres Bauwerkes werden digital modelliert und als virtuelles Modell dargestellt. Vectorworks wurde für Architekten, Ingenieure und Konstruktions-Künstler entwickelt. Damit Ihre Hardware in Vectorworks die optimale Leistung erbringt, muss sie auf das jeweilige Aufgabengebiet abgestimmt sein. Je nachdem, ob Sie mehrheitlich aufwändige GIS-Pläne bearbeiten, 3D/BIM-Modelle erstellen oder Visualisierungen rendern, ist eine andere Zusammenstellung sinnvoll. Sie möchten größere und sehr komplexe Projekte bei ansprechender Geometrie leichter und schneller bearbeiten? Wir konfigurieren die optimale Business Workstation für ihre individuelle Vectorworks Applikationen und bieten Ihnen die Möglichkeit über einen remote Zugriff das System mit einer Testlizenz für Vectorworks auf die Probe zu stellen. Sprechen Sie uns an und vereinbaren einen kostenfreien remote Test. Nachfolgend unsere Expertise für Vectorworks 2021:

 

Der richtige Prozessor für VectorWorks

Die wichtigsten Eigenschaften eines Prozessors sind die Taktrate, die Boost-Rate, die Anzahl Kerne und die Fähigkeit des Hyperthreading. Die Taktrate bestimmt, wie schnell ein einzelner Prozess berechnet werden kann, wobei mit doppelter Taktrate ungefähr eine Verdoppelung der Rechenleistung einhergeht. Viele Prozessoren können die Taktrate für einige Sekunden bis zur sogenannten Boost-Rate überschreiten, wodurch kurze Berechnungen, zum Beispiel das Öffnen des Browsers schneller gehen. Die Anzahl Kerne bestimmen die Anzahl Prozesse, welche gleichzeitig (parallel) ausgeführt werden können. Auch hier gilt, dass eine Verdoppelung der Kerne ungefähr der doppelten Rechenleistung entspricht. Das Hyperthreading ist eine Technik, mit der in jedem CPU-Kern jeweils zwei Prozesse (Threads) gleichzeitig berechnet werden können. Im Grunde verdoppelt die Technik die Anzahl Kerne. Zwischen Taktrate und Anzahl Kerne gilt es den für die vorgesehene Arbeit bestmöglichen Kompromiss zu finden. Einerseits haben Prozessoren mit sehr vielen Kernen eine niedrigere Taktrate und umgekehrt, andererseits können nicht alle Berechnungen parallelisiert werden. Immer dann, wenn die nächste Berechnung vom Ergebnis der letzten Berechnung abhängt, können Prozesse nicht auf mehrere Kerne verteilt werden.Ein typisches Beispiel dafür ist die Geometrieberechnung. Hier liefert also ein sehr schneller Prozessor mit wenigen Kernen bessere Ergebnisse. Vielkernige Prozessoren sind dafür sehr schnell, wenn es etwa um das Rendern von Rasterbildern geht, weil jeder einzelne Pixel in einem eigenen Prozess berechnet werden kann. Wir empfehlen eine Workstation mit Six- oder Octa-Core ab 3.5 GHz. Gerne können Sie sich über die Vorteile von Intel Xeon Prozessoren für eine CAD Workstation in unserem MediaWiki informieren. In folgender Tabellle ist ersichtlich, welche Art von CPU bei typischen Vectorworks-Anwendungen am besten geeignet ist:

 
Aufgabengebiet Singlecore   Multicore  
2D-Plan

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Geländemodell aktualisieren x
Räume bearbeiten

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Open GL (Geometrie) x
Renderworks
-Geometrie x
-indirektes Licht x
-Rendern x
-Kanten x
Nur sichtbare Kanten (Geometrieberechnung) x
Nur sichtbare Kanten (Rendern)

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Schnite aktualisieren x
 

Sie können die Auslastung ihres Prozessors mit Windows sehr leicht selbst überprüfen. Starten Sie dazu den Taskmanager mit der Tastenkombination Ctrl-Shift-Esc. Wechseln Sie nun in den Reiter Leistung. Rechtsklicken Sie nun auf den Graphen und wählen Sie „Graph ändern in“ - „logische Prozessoren“. Sie sehen nun die Auslastung für jeden einzelnen Prozessorkern, inklusive den durch Hyperthreading verdoppelten Kernen. Führen Sie nun in Vectorworks typische rechenintensive Arbeiten aus, und beobachten Sie die Auslastung im Taskmanager. Ist nur einer der Graphen bei 100% Auslastung, zum Beispiel beim aktualisieren von Räumen, so wird die Berechnung gerade durch die Taktrate limitiert. Oft springt die Auslastung von einem Kern zum anderen, damit die Wärmeentwicklung gleichmässiger über den Prozessor verteilt wird. Es schaut dann aus, wie wenn immer ein anderer Kern nur ganz kurz voll ausgelastet ist. In diesem Szenario würde ein Prozessor mit höherer Taktrate helfen. Sind alle Kerne gleichzeitig voll ausgelastet, zum Beispiel beim Rendern mit Renderworks, würde ein Prozessor mit mehr Kernen helfen. Wenn keine der Anzeigen ausgelastet ist, wird der aktive Prozess gerade von einer anderen Komponente ihres Systems limitiert.

Wie viel Arbeitsspeicher benötigt VectorWorks?

Für einfache 2D Zeichnungen sind 16 GB RAM ausreichend. Um die speicherintensiven Rendervorgänge optimal unterstützen zu können, empfehlen wir den Einsatz von 32 GB identischen Speichermodulen mit ECC Unterstützung (Error Correcting Code). Diese Module erkennen und korrigieren Einzelbit-Fehler automatisch und vermeiden fatale Datenbeschädigungen und Systemabstürze.

 

Grafikkarten - Welche GPU für VectorWorks?

Die GPU (Graphical Processing Unit) oder Grafikkarte ist ein auf die Berechnung von Grafiken spezialisierter Prozessor. Während der Hauptprozessor (CPU) nur einige wenige, dafür schnell getaktete Kerne besitzt, hat eine Grafikkarte (GPU) üblicherweise mehrere tausend solcher Recheneinheiten, welche aber etwas langsamer getaktet sind. Die GPU ist somit in der Lage viele tausend Berechnungen gleichzeitig durchzuführen, um zum Beispiel die Millionen einzelner Bildpunkte auf dem Bildschirm zu berechnen. Bei den GPU's unterscheidet man zwischen internen und dedizierten Grafikkarten. Interne Grafikkarten sind direkt in die CPU integriert und teilen sich mit dieser auch den Arbeitsspeicher (RAM). Dedizierte Grafikkarten haben einen eigenen Steckplatz auf dem Mainboard und sind auch mit eigenem Arbeitsspeicher ausgerüstet, welcher üblicherweise VRAM genannt wird. Zwischen der GPU und dem VRAM können sehr viel grössere Datenmengen sehr viel schneller ausgetauscht werden, als dies zwischen der CPU und dem RAM möglich ist. Somit stehen einer Grafikkarte die Daten sehr viel schneller für ihre Berechnungen zur Verfügung. Den integrierten Grafikkarten fehlt dieser Bonus, da sie sich den normalen RAM mit der CPU teilen. Dedizierte Grafikkarten sind allgeimein sehr viel Leistungsfähiger als integrierte Lösungen. Zusätzlich Unterscheidet man zwischen Workstation- und Gaming-Grafikkarten. Workstation-Grafikkarten sind dafür ausgelegt jahrelang 24 Stunden pro Tag unter Vollast zuverlässige Ergebnisse zu liefern. Darum verbaut man VRAM mit Fehlerkorrektur und die Prozessoren rechnen etwas unter ihrer maximalen Leistung. Viele CAD profitieren auch von speziell optimierten Treibern dieser Grafikkarten. ectorworks läuft am besten, wenn Sie die jeweils aktuellsten Treiber laden. Ob es die speziell angepassten Workstation- oder Gaming-Treiber sind, macht für Vectorworks keinen Unterschied. Bei gebrauchten Work-station Grafikkarten profitieren Sie dennoch von deren längeren Lebensdauer. Vectorworks nutzt seit einigen Jahren den Umstand, dass der VRAM schneller ist, als der RAM, indem es datenintensive Berechnungen, welche früher der Hauptprozessor erledigte auf die Grafikkarte auslagert. Deshalb gehört eine dedizierte Grafikkarte unter Windows zu den minimalen Systemvoraussetzungen. Ohne diese kann Vectorworks in Ausnahmefällen zwar trotzdem starten, üblicherweise führt es aber zu Grafikfehlern und Abstürzen. Wieviel VRAM Sie benötigen, können Sie in ihrem Taskmanager überprüfen. Starten Sie dazu ein grösseres Projekt, blenden Sie alle Konstruktionsebenen und Klassen ein und gehen Sie in den OpenGL-Modus. Nun sehen Sie im Taskmanager unter Leistung GPU die "Auslastung des dedizierten GPU-Speichers". Dieser sollte zu maximal 80% gefüllt sein. Wenn sie die Aktivität der GPU im Taskmanager beim Arbeiten in Vectorworks beobachten, fällt ihnen möglicherweise auf, dass sie nie wirklich ausgelastet scheint. Dies rührt daher, dass Grafikkarten hochspezialisierte Prozessoren sind, welche üblicherweise darauf ausgelegt sind mit eher wenig Geometrie sehr komplizierte Berechnungen anzustellen, um zum Beispiel die Lichteffekte und Texturen in einem Liverenderer zu berechnen. In Vectorworks haben wir den umgekehrten Fall, dass mit sehr viel Geometrie eher einfache Berechnungen durchgeführt werden. Auf der Konstruktionsebene arbeit Vectorworks mit eher niedrigen Auflösung. Daher sind üblicherweise nie alle Recheneinheiten ausgelastet. Rein für Vectorworks reicht daher eine Mittelklasse-Gaming-Grafikkarte, welche mit für Ihre Bedürnisse genügend VRAM ausgestattet ist. Doch es gibt Ausnahmen: Wenn sie hochauflösende OpenGL-Renderings in Vectorworks anlegen, profitieren Sie auch von der grösseren Anzahl an Rechenkernen, welche in einer High-End Grafikkarte verbaut sind. Wenn Sie neben Vectorworks andere CAD einsetzen, schauen Sie sich auch deren Anforderungen genau an. Möglicherweise setzen diese eine Workstation-Grafikkarte voraus. Auch bei gebrauchten Grafikkarten, lohnt es sich wegen der längeren Lebensdauer auf eine Workstation-Karte zu setzen. Wenn Sie neben Vectorworks auch GPU-Renderer wie Lumion und Twinmotion oder Redshift einsetzen, ist eine High-End-Gaming-GPU hilfreich, da diese Programme ähnlich funktionieren wie aktuelle Computerspiele. Die Entwickler von Vectorworks kündigten kürzlich eine Kooperation mit dem GPU-Renderer Redshift an. Dieser soll bald direkt in Vectorworks integriert werden. Mit einer starken Grafikkarte sind Sie für diese Entwicklung ebenfalls optimal ausgerüstet. Wir empfehlen als Einstieg eine nVidia Geforce RTX 2060 mit 6GB GDDR6, Open GL 4.6 und 1.920 Cuda-Cores. Wenn Sie die Vorteile von OpenGL Rendering voll ausschöpfen und eine fehlerfreie Darstellung von Objekten mit hoher Schattenqualität erzeugen möchten, empfehlen wir eine nVidia Geforce RTX 2070 oder eine Geforce RTX 2080 zu verwenden. Um die V-RAM Auslastung ihrer Grafikkarte zu überprüfen, schalten Sie alle Layer ein und aktivieren den open GL Modus. Idealerweise haben Sie 1-2 GB freien V-RAM Speicher als Puffer. Aktualisieren Sie den Grafikkarten-Treiber in regelmäßigen Abständen. Eine Übersicht der NVIDIA-Treiber finden Sie hier. Updates und Support für AMD Grafikkarten stehen unter folgendem Link zur Verfügung.

 

Welche Festplatte beschleunigt mein System?

Das Maß aller Dinge für mehr Geschwindigkeit sind Solid State Festplatten. Das Betriebssystem und ihre Programme werden im Sekundentakt gestartet. Eine weitere Steigerung bringt eine MVme M.2 SSD in Kombination mit einem HP Z Turbo Drive. Das HP Z Turbo Drive G2 ist Vergleich zu SATA-SSDs um das 4-fache schneller und bietet eine um das 14-fache bessere Leistung als S-ATA HDDs. Ihre Projektdaten können Sie auf einer zweiten SSD oder auf einer herkömmlichen S-ATA Festplatte ablegen. 

Bestseller für VectorWorks