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Vectorworks ist ein CAD Programm für die Bauwerksdatenmodellierung (BIM – Buildung Information Modelling). 3D-Modelle lassen sich aus 2D Modellen erstellen, die Daten ihres Bauwerkes werden digital modelliert und als virtuelles Modell dargestellt. Vectorworks wurde für Architekten, Ingenieure und Konstruktions-Künstler entwickelt. Damit Ihre Hardware in Vectorworks die optimale Leistung erbringt, muss sie auf das jeweilige Aufgabengebiet abgestimmt sein. Je nachdem, ob Sie mehrheitlich aufwändige GIS-Pläne bearbeiten, 3D/BIM-Modelle erstellen oder Visualisierungen rendern, ist eine andere Zusammenstellung sinnvoll.

 

Der richtige Prozessor für VectorWorks

Die wichtigsten Eigenschaften eines Prozessors sind die Taktrate, die Boost-Rate, die Anzahl Kerne und die Fähigkeit des Hyperthreading. Die Taktrate bestimmt, wie schnell ein einzelner Prozess berechnet werden kann, wobei mit doppelter Taktrate ungefähr eine Verdoppelung der Rechenleistung einhergeht. Viele Prozessoren können die Taktrate für einige Sekunden bis zur sogenannten Boost-Rate überschreiten, wodurch kurze Berechnungen, zum Beispiel das Öffnen des Browsers schneller gehen. Die Anzahl Kerne bestimmen die Anzahl Prozesse, welche gleichzeitig (parallel) ausgeführt werden können. Auch hier gilt, dass eine Verdoppelung der Kerne ungefähr der doppelten Rechenleistung entspricht. Das Hyperthreading ist eine Technik, mit der in jedem CPU-Kern jeweils zwei Prozesse (Threads) gleichzeitig berechnet werden können. Im Grunde verdoppelt die Technik die Anzahl Kerne. Zwischen Taktrate und Anzahl Kerne gilt es den für die vorgesehene Arbeit bestmöglichen Kompromiss zu finden. Einerseits haben Prozessoren mit sehr vielen Kernen eine niedrigere Taktrate und umgekehrt, andererseits können nicht alle Berechnungen parallelisiert werden. Immer dann, wenn die nächste Berechnung vom Ergebnis der letzten Berechnung abhängt, können Prozesse nicht auf mehrere Kerne verteilt werden.Ein typisches Beispiel dafür ist die Geometrieberechnung. Hier liefert also ein sehr schneller Prozessor mit wenigen Kernen bessere Ergebnisse. Vielkernige Prozessoren sind dafür sehr schnell, wenn es etwa um das Rendern von Rasterbildern geht, weil jeder einzelne Pixel in einem eigenen Prozess berechnet werden kann. Wir empfehlen eine Workstation mit Six- oder Octa-Core ab 3.5 GHz. Gerne können Sie sich über die Vorteile von Intel Xeon Prozessoren für eine CAD Workstation in unserem MediaWiki informieren. In folgender Tabellle ist ersichtlich, welche Art von CPU bei typischen Vectorworks-Anwendungen am besten geeignet ist:

 
Aufgabengebiet Singlecore   Multicore  
2D-Plan

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Geländemodell aktualisieren x
Räume bearbeiten

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Open GL (Geometrie) x
Renderworks
-Geometrie x
-indirektes Licht x
-Rendern x
-Kanten x
Nur sichtbare Kanten (Geometrieberechnung) x
Nur sichtbare Kanten (Rendern)

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Schnite aktualisieren x
 

Sie können die Auslastung ihres Prozessors mit Windows sehr leicht selbst überprüfen. Starten Sie dazu den Taskmanager mit der Tastenkombination Ctrl-Shift-Esc. Wechseln Sie nun in den Reiter Leistung. Rechtsklicken Sie nun auf den Graphen und wählen Sie „Graph ändern in“ - „logische Prozessoren“. Sie sehen nun die Auslastung für jeden einzelnen Prozessorkern, inklusive den durch Hyperthreading verdoppelten Kernen. Führen Sie nun in Vectorworks typische rechenintensive Arbeiten aus, und beobachten Sie die Auslastung im Taskmanager. Ist nur einer der Graphen bei 100% Auslastung, zum Beispiel beim aktualisieren von Räumen, so wird die Berechnung gerade durch die Taktrate limitiert. Oft springt die Auslastung von einem Kern zum anderen, damit die Wärmeentwicklung gleichmässiger über den Prozessor verteilt wird. Es schaut dann aus, wie wenn immer ein anderer Kern nur ganz kurz voll ausgelastet ist. In diesem Szenario würde ein Prozessor mit höherer Taktrate helfen. Sind alle Kerne gleichzeitig voll ausgelastet, zum Beispiel beim Rendern mit Renderworks, würde ein Prozessor mit mehr Kernen helfen. Wenn keine der Anzeigen ausgelastet ist, wird der aktive Prozess gerade von einer anderen Komponente ihres Systems limitiert.

Wie viel Arbeitsspeicher benötigt VectorWorks?

Für einfache 2D Zeichnungen sind 16 GB RAM ausreichend. Um die speicherintensiven Rendervorgänge optimal unterstützen zu können, empfehlen wir den Einsatz von 32 GB identischen Speichermodulen mit ECC Unterstützung (Error Correcting Code). Diese Module erkennen und korrigieren Einzelbit-Fehler automatisch und vermeiden fatale Datenbeschädigungen und Systemabstürze.

 

Grafikkarten - Welche GPU für VectorWorks?

Nvidia Grafikkarten der Geforce Serie entwickeln in Vectorworks ihre Leistungsfähigkeit deutlich besser als in anderen CAD-Anwendungen. Die Geschwindigkeit und die Qualität der Bildschirmdarstellung von Plänen und 3D-Modellen werden von nVidia RTX Grafikkarten optimal umgesetzt. Wir empfehlen als Einstieg eine nVidia Geforce RTX 2060 mit 6GB GDDR6, Open GL 4.6 und 1.920 Cuda-Cores. Wenn Sie die Vorteile von OpenGL Rendering voll ausschöpfen und eine fehlerfreie Darstellung von Objekten mit hoher Schattenqualität erzeugen möchten, empfehlen wir eine nVidia Geforce RTX 2070 oder eine Geforce RTX 2080 zu verwenden. Als günstige Alternative können wir Grafikkarten von AMD Modell FirePro Radeon WX5100 oder WX7100 empfehlen. Um die V-RAM Auslastung ihrer Grafikkarte zu überprüfen, schalten Sie alle Layer ein und aktivieren den open GL Modus. Idealerweise haben Sie 1-2 GB freien V-RAM Speicher als Puffer.

 

Welche Festplatte beschleunigt mein System?

Das Maß aller Dinge für mehr Geschwindigkeit sind Solid State Festplatten. Das Betriebssystem und ihre Programme werden im Sekundentakt gestartet. Eine weitere Steigerung bringt eine MVme M.2 SSD in Kombination mit einem HP Z Turbo Drive. Das HP Z Turbo Drive G2 ist Vergleich zu SATA-SSDs um das 4-fache schneller und bietet eine um das 14-fache bessere Leistung als S-ATA HDDs. Ihre Projektdaten können Sie auf einer zweiten SSD oder auf einer herkömmlichen S-ATA Festplatte ablegen. 

Bestseller für VectorWorks