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Solidworks ist eine intuitiv bedienbare CAD Software, die für Konstrukteure und Ingenieure entwickelt worden ist um den Produktentwicklungsprozess zu verschlanken. Durch die Vereinfachung der Arbeitsschritte können innovative Konstruktionen schneller zur Marktreife gelangen.

 

Der richtige Prozessor für Solidworks

Solidworks nutzt für Konstruktionen und Baugruppen lediglich 1-2 Prozessorkerne. CAD Anwendungen wie Solidworks bevorzugen eine hohe Taktfrequenz. Wir empfehlen eine Workstation mit Intel Xeon Quad- oder Six-Core Prozessor mit einer Taktfrequenz ab 3.5 GHz. Intel Xeon Prozessoren bieten Ihnen eine ganze Reihe von Vorzügen im Vergleich mit der Intel Core Serie (i3, i5, i7 und i9). Xeon CPUs können deutlich mehr Arbeitsspeicher als die Intel Core-Famile verwalten. Mit Hilfe des größeren Cache-Speichers werden die Zugriffe der CPU beschleunigt. Xeon Prozessoren unterstützen Error Correction Code Arbeitsspeicher. Xeon CPUs sind in der Lage Hardwarefehler zu erkennen und dem Betriebssystem mitzuteilen um Systemabstürze zu verhindern. Fast alle Aufgaben werden mit der Prozessoreinheit und dem Arbeitsspeicher erledigt. Solidworks verwendet für das Rendering und Simulation mehrere Kerne der CPU, um das 3D-CAD-Modell zu verarbeiten und zu rendern. Je mehr Kerne zur Verfügung stehen, desto schneller wird der Rendervorgang ablaufen. Nähere Informationen über Intel Xeon Prozessoren für CAD Workstation finden Sie in unserem MediaWiki.

 

Wie viel Arbeitsspeicher für Solidworks?

Die Empfehlung von Dassault Systems, dem Hersteller von Solidworks sind mindestens 8GB RAM. Das ist maximal für die elementare 3D-Teileerstellung und kleinere Baugruppen geeignet. Der Arbeitsspeicher ist bei Solidworks der Dreh– und Angelpunkt aller Rechenaufgaben. Die Kapazität des RAM hängt stark von der Anzahl und Größe der Teile ihrer Baugruppen ab. Wir empfehlen mindestens 16 GB RAM für Solidworks bereit zu stellen. Für größere Baugruppen mindestens 32 GB RAM und für die Verwendung von Solidworks Simulation raten wir zu 64 GB Arbeitsspeicher. 

 

Die richtige Grafikkarte für Solidworks

Die Solidworks Module  Photoview, Photoworks und Visualize nutzen ab Version 2019 die Vorteile der CUDA Kerntechnologie von nVidia, die das Rendern parallel und viel schneller als die CPU der Workstation verarbeiten kann. Die Last wird auf den Grafikprozessor verteilt und die Renderzeit durch diesen Prozess deutlich verringert. Die Anzahl der CUDA-Kerne ihrer Grafikkarte beeinflusst die Zeit, die Solidworks benötigt, um Ihre CAD-Modelle zu rendern. Je höher die Anzahl der CUDA-Kerne ihrer Grafikkare desto kürzer werden die Renderzeiten für ihre CAD- Modelle ausfallen. Wir empfehlen eine für Solidworks zertifizierte Grafikkarte von nVidia der Quadro Serie einzusetzen. Zertifizierte Grafikkarten bieten Ihnen höchste Qualitätsansprüche und Detailgenauigkeit für ihre CAD-Konstruktion, um zu 100 Prozent genaue Berechnungen erzielen zu können. Weitere Vorteile liegen in der optimalen Treiberunterstützung und um den Support von bestimmten Funktionen, wie zum Beispiel Realview und Ambient Occlusion zu gewährleisten. Solidworks arbeitet sehr eng mit den Entwicklern von nVidia zusammen um Produktivität, Stabilität und Zuverlässigkeit der 3D-Grafik für Anwender von Solidworks in Kombination mit Quadro Grafikkarten kontinuierlich zu verbessern und weiter zu entwickeln. Die meisten unserer Kunden entscheiden sich für eine nVidia Quadro P2000, nVidia M4000 oder nVidia Quadro P4000. Eine echte Alternative sind die für Solidworks zertifizierten AMD Grafikkartenmodelle der Serie Radeon Pro WX7100 und WX9100. Ab der Solidworks Version 2016 steht Ihnen der kostenlosen Radeon ProRender-Add-in zur Verfügung. Der Radeon Pro Renderer verwendet alle Design-Funktionen von Solidworks, um ihren Projekten die notwendige Tiefenschärfe zu verleihen. Für Solidworks Visualize mit nVIDIA iRay GPU Unterstützung empfehlen wir Ihnen eine Quadro RTX 4000 mit 8GB VRAM. Für den AMD Pro Renderer ist eine FirePro W8100 oder eine Radeon XW7100 eine gute Wahl. Wenn Sie den Denoiser in Solidworks Visualize (ab Version 2018, Serive Pack 3) mit einer nVIDIA Quadro ab 4GB VRAM einschalten, können Sie ihre Rendering-Zeiten beträchtlich reduzieren. 

 

Wann ist der Einsatz einer zweiten GPU sinnvoll?

Verwenden Sie Solidworks Visualize und haben es mit großen Renderings zu tun? In diesem Fall kann eine zweite Grafikkarte den Unterschied ausmachen. In Solidworks Visualize werden nVidia Quadro Grafikkarten für den Rendervorgang eingesetzt. Ihre Renderings werden deutlich schneller bearbeitet. Wir empfehlen bei großen Renderabläufen den Einsatz einer oder zwei nVidia Quadro P5000 mit voller Pascal Power, rasanten 16GB GDDR5X-Speicher und 2560 CudaCores.

 

Festplatten-Beschleuniger für Solidworks

Die Wahl der Festplatte hat einen erheblichen Einfluss auf die Leistung - vor allem, wenn Sie nicht über ausreichend Arbeitsspeicher verfügen. Mit einer M.2 SSD bootet und lädt die Workstation das Programm deutlich schneller. Je nach Anforderung empfehlen wir eine entsprechend große SSD und falls notwendig eine zusätzliche SSD Festplatte als Speichermedium für ihre Projektdaten. Für einen optimalen Workflow in HP Workstation empfehlen wir das bis zu viermal schnellere HP Z Turbo Drive, mit NVMe-Technologie, die in ein M.2 PCIe SSD-Speichermedium integriert ist. Das HP Z Turbo Drive bietet extrem kurze Ladezeiten, schnelle Zugriffsszeiten und verbessert die Bearbeitung von 4K Videos. Richten Sie den Fokus zuerst auf eine M.2 SSD mit schnellen Zugriffszeiten, eine nVidia Quadro Grafikkarte und eine hochfrequente CPU.

Gerne bieten wir Ihnen unsere Workstation mit einer vorinstallierten Lizenz für Solidworks 2020 an. Fragen Sie nach einem Angebot!

 
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