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Blender ist ein professionelles, kostenfreies Open-Source 3D CAD Programm um Modelle, Filme, Animationen und visuelle Effekte zu erstellen. Mit dem integrierten Videoschnittprogramm können Sie ihre Videoclips optimal bearbeiten. Die integrierte Renderengine „Cycles“ unterstützt sowohl CPU als auch GPU für ihre Renderings. Ab der Version 2.8 verfügt Blender über eine neue realtime Renderengine namens Eevee. Mit Eevee lassen sich kleine Animationen mit wenig Aufwand in Echtzeit erstellen und bearbeiten.

 

Eine starke CPU verkürzt ihre Renderzeiten

Wenn Sie große, komplexere Szenen schnell rendern möchten und viele physikalische Simulationen zum Beispiel mit hochauflösenden Flüssigkeiten durchführen, empfehlen wir eine Intel Xeon Six- oder Octa-Core CPU einzusetzen. Da die integrierte Renderengine Cycle die GPU unterstützt raten wir den Fokus auf eine Grafikkarte mit ausreichend VRAM (Grafikkartenspeicher) zu legen.

 

Hochgeschwindigkeitsarbeitsspeicher

Durch den Einsatz des Arbeitsspeichers mit hoher Taktrate erzielen Sie einen Geschwindigkeitsvorteil und sparen effektiv Zeit. Die Taktrate wird zum Beispiel im Format PC3-12800 angegeben. Die Zahl 3 steht für die RAM Generation und mit der Zahl nach dem Bindestrich wird die Bandbreite des RAM Moduls in Megabyte pro Sekunde angegeben. Verwenden Sie Arbeitsspeicher mit einer hohen Taktrate.  Sie haben schnelleren Zugriff auf den Cache (z.B. für Simulationen) und ihre Daten werden schneller erfasst. Wir empfehlen für Blender mindestens 16 GB RAM. Wenn Sie viele Programme und Daten gleichzeitig benutzen, sind 32 GB RAM sinnvoll.

 

Die Verwendung von zwei GPUs verkürzt die Renderzeit um 50%

Blender ist in der Lage mehrere Grafikkarten zu verwenden und skaliert mit zwei GPUs sehr gut. Wenn Sie zwei identischen Grafikkarten verwenden, wird die Renderzeiten um die Hälfte reduziert. Der Arbeitsaufwand wird gleichmäßig auf zwei Grafikkarten verteilt. Wir empfehlen für ihre Renderings Grafikkarten mit möglichst viel VRAM einzusetzen. Optimal sind nvidia oder AMD Grafikkarten ab 8GB VRAM.

 

Setzten Sie auf Datensicherheit

Wir empfehlen für das Betriebssystem und die CAD Programme je nach Bedarf eine 250-500 GB große SSD einzusetzen. Wenn Sie auf Stabilität Wert legen, raten wir Ihnen zwei identische SSD Festplatten und zwei baugleiche S-ATA HDDs als RAID 1 Verbund (Mirror) einzurichten. Bei dieser Variante des RAID Arrays (redundant array of independent disks) werden alle Daten 1:1 gespiegelt.