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Arnold ist ein Raytracing Renderer Programm von Autodesk zum Berechnen von dreidimensionalen, computergenerierten Szenen und hat sich in den letzten Jahren zu den meist genutzten Rendering Programmen in der professionellen Filmproduktion weltweit entwickelt. Über 300 führender Studios und Produktionshäuser nutzen Arnold als Standard Renderer. Autodesk Arnold ist als interaktiver Renderer Bestandteil von Autodesk Maya und Autodesk 3ds Max. Ab Version 6 ist Arnold in der Lage die CPU- und GPU für ihre Renderings zu nutzen. Plug-Ins stehen Ihnen für folgende Programme zur Verfügung: Maya, 3ds Max, Houdini, Cinema 4D, Katana und Softimage.

 

Die optimale CPU für Autodesk Arnold

Bis Version 5 ist Arnold ein CPU-basiertes Rendering Programm. Für diese Versionen empfehlen wir auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Anzahl ihrer CPU-Kerne und Threads zu achten. Der CPU-Renderer nutzt alle verfügbaren Threads der CPU. CPU-Kerne bezeichnen die tatsächlich physisch existierenden Kerne, während Threads gerne als Warteschlange für den jeweiligen Kern angesehen werden. Mehrere Warteschleifen pro Kern erlauben dem CPU-Kern zwischen den unterschiedlichen Aufgaben zu wechseln. Intel Xeon Prozessoren der Business Workstation haben in der Regel mehr Threads als ihre Intel Core Pendants. Wir empfehlen bis Version 5 den Fokus auf die CPU zu legen, da die Grafikkarte für ihre Renderings nicht eingesetzt werden kann. Ab Version 6 ist Autodesk Arnold in der Lage sowohl CPU- als auch GPU Rendering zu nutzen. CPU-Rendering legt den Fokus auf Genauigkeit während GPU-Rendering auf Schnelligkeit optimiert ist. Folgende Prozessoren eignen sich besonders gut für Autodesk Arnold: Intel Xeon W-2133, 6 Kerne, 12 Threads und max. 3.90 GHz, Intel Core i7 9700, 8 Kerne, 16 Threads und max. 4.7 Ghz, Intel Core i9, 10 Kerne, 20 Threads und max. 4.5 Ghz. Mehr als eine Alternative sind die AMD Prozessoren, vorzugsweise Threadripper der Pro Serie, z.B. Modell 3955WX mit 16 CPU-Kernen, 32 Threads und max. 4.3 Ghz. Für extrem schnelle CPU-Renderings empfehlen wir eine Business Workstation mit Dual CPU. Wir empfehlen bei Intel Prozessoren im BIOS die Funktion *Hyperthreading* zu aktivieren. Mit aktivem HT ist Arnold in der Lage bis zu 20% schneller zu rendern.

 

Wie viel Arbeitsspeicher für den Arnold Renderer

Der Speicherbedarf hängt in erster Linie von der Komplexität ihrer zu rendernden Szenen ab. Als Basis dienen unsere Hardware Empfehlungen für die Programme wie Maya, Cinema 4D oder 3ds Max. Eine typische Faustregel lautet mindestens 2GB RAM für jeden physischen Kern bereit zu stellen. Wir bestücken unsere Business Workstation immer mit 4 baugleichen Speichermodulen. 32 GB (4x8GB), 64GB (4x16GB) und 128 GB (4x32GB). Bei Intel Xeon Prozessoren verwenden wir grundsätzlich Arbeitsspeicher mit dem Zusatz ECC. Module mit ECC Funktion (Error Correction Code) sind in der Lage Speicherfehler automatisch zu erkennen und zu korrigieren, Systemabstürze werden verhindert.

 

Die richtige Grafikkarte für Arnold 6

Ab Version 6 sind Sie in der Lage zwischen CPU- und GPU Rendering zu wechseln. Arnold ist für Grafikkarten der RTX Serie von NVIDIA mit CUDA-Cores optimiert. Nutzen Sie die Vorteile der neuen Technologie um ihre Rendering-Leistung zu verbessern. Wir können folgende Grafikkarten für optimale Rendering-Ergebnisse empfehlen: NVIDIA Quadro RTX 4000 mit 8 GB DDR6 VRAM, NVIDIA Quadro RTX5000 mit Cuda-Cores, NVIDIA Quadro RTX6000 mit 24 GB VRAM. NVIDIA Grafikkarten der Geforce Serie, die Modelle RTX3060, RTX3070, RTX3080 und RTX3090 stellen ihre Leistungsstärke in Arnold 6 besonders durch die Kombination des RTX-beschleunigten Renderings und des GPU-beschleunigten KI-Denoisings für schnelles, interaktives Rendern unter Beweis. Das Ergebnis sind rauschfreie Bilder mit sehr hoher Wiedergabetreue. RTX-Grafikkarten sind im Vergleich mit den NVIDIA-Grafikkarten der Pascal-Serie fast doppelt so schnell. Aktualisieren Sie den Grafikkarten-Treiber in regelmäßigen Abständen. Eine Übersicht der NVIDIA-Treiber finden Sie hier.

 

Die optimale Festplatten Konfiguration für Arnold

Wir empfehlen das Betriebssystem und ihre Programme auf einer M.2 NVME SSD (Non-Volatile Memory Express) zu installieren. NVME-SSDs werden über einen PCI-Express Anschluss direkt auf dem Mainboard angebunden, nutzen die Multi-Core-CPUs moderner Business Workstation optimal aus und sorgen für optimales Tempo beim Lesen und Schreiben ihrer Daten. Der volle Geschwindigkeitsvorteil wird durch das NVMe-Protokoll zur Datenübertragung erreicht. Mit PCIe 2.0 können pro Lane 5GB/s übertragen werden. NVME SSD von Samsung Modelle der Serie 970 Evo und Pro können über PCIe 3.0 Geschwindigkeiten bis zu 3.500 MB/s erreichen, vorausgesetzt ihr Mainboard unterstützt die Anbindung einer M.2 SSD per PCIe 3.0. Für ihre Projektdaten empfehlen wir aus Kostengründen eine 2 oder 4TB große S-ATA SSD.